Zur Finanzierung unseres Einsatzes

Die Finanzierungsmöglichkeiten sind individuell - wir beraten Sie gern.

Die Finanzierung des Einsatzes einer Dorfhelferin als Haushaltshilfe hängt von den Bestimmungen der Sozialversicherungsträger des betroffenen Elternteils wie der Krankenkasse, der Berufsgenossenschaft und der Rentenversicherung ab. In besonderen Notsituationen arbeiten wir auch mit dem Jugend- und Sozialamt zusammen. Die Möglichkeiten sind unterschiedlich, deshalb beraten die Einsatzleitungen unserer Dorfhelferinnenstationen Sie gerne ausführlich.

Die gesetzlichen Krankenkassen in Niedersachsen bewilligen den Einsatz einer Dorfhelferin in der Regel, wenn entweder:

  • drei Kinder unter zwölf Jahren im Haushalt zu versorgen sind oder
  • zwei Kinder unter sechs Jahren oder
  • ein Säugling bis zu neun Monaten oder
  • ein krankes oder pflegebedürftiges Kind oder
  • ein Kind mit Behinderung oder
  • eine andere außergewöhnliche Situation im Haushalt vorliegt
  • und keine andere im Haushalt lebende Person helfen kann.


Versicherte der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau erhalten in Niedersachsen im Bedarfsfall für betriebsbezogene Haushaltshilfe
eine Dorfhelferin
(eine hautberufliche Ersatzkraft),


wenn keine erwachsene Person im Haushalt lebt, die die Tätigkeiten der ausgefallenen Person übernehmen kann

und

ganztägig Hilfe erforderlich ist, täglich 8 Stunden bzw. 40 Wochenstunden

und

mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

Es sind mindestens zwei Kinder unter 12 Jahren zu versorgen

oder

es ist ein hilfsbedürftiger Altenteiler zu versorgen, unabhängig von der Pflegestufe und unabhängig von Bezug von Pflegegeld und/oder Sachleistung

oder

es liegt eine besondere familiäre Situation vor: z. B. ein Säugling unter zwölf Monaten oder ganztägige Versorgung einer Person mit einer Behinderung oder eine lebensbedrohliche Erkrankung eines Familienmitgliedes

oder

es ist ein großer landwirtschaftlicher Haushalt weiterzuführen

oder

es sind mindestens zwei Mitarbeiter/innen des landwirtschaftlichen Unternehmens zu versorgen, z. B. Angestellte und/oder Auszubildende

oder

es ist zusätzlich zur Haushaltshilfe auch Mitarbeit im landwirtschaftlichen Betrieb erforderlich

oder

eine weniger qualifizierte selbst beschaffte Ersatzkraft würde ausreichen, steht aber nicht zur Verfügung.

Bitte informieren Sie sich möglichst frühzeitig vor Beginn eines Einsatzes bei den zuständigen Einsatzleitungen der Dorfhelferinnenstationen, in der Geschäftsstelle des Ev. Dorfhelferinnenwerkes in Hannover oder bei der Landvolkgeschäftsstelle in der Region.

Stand: Januar 2014